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Presseberichte


Kaffeefahrt des Seniorenbegegnungszentrums der Neanderklinik nach Neustadt: Ein Nachmittag voller Genuss

Ilfelder Senioren unterwegs im Harztor – wo der Südharz am schönsten ist. Das Seniorenbegegnungszentrum Ilfeld in der Neanderklinik war wieder auf Tour – mit einem Ausflug, der nach Kaffee duftete, nach Eis schmeckte und nach echter Gemeinschaft klang…

Das Seniorenbegegnungszentrum der Neanderklinik Harzwald in Ilfeld hat am vergangenen Mittwoch erneut zu einer seiner beliebten Kaffeefahrten eingeladen – ein Angebot, das seit vielen Jahren fester Bestandteil des Programms ist und den Seniorinnen und Senioren regelmäßig schöne gemeinsame Stunden ermöglicht.

Diesmal führte der Ausflug nach Neustadt in die „Herrenwiese“, wo die Teilnehmenden mit einem besonders herzlichen Willkommen empfangen wurden. Bei frischem Kaffee, hausgemachtem Kuchen und leckeren Eisbechern entwickelte sich schnell eine warme, fröhliche Atmosphäre:  Das Lachen stand im Raum. Die Gespräche waren lebhaft, die Stimmung gelöst, und man merkte deutlich, wie gut dieser gemeinsame Nachmittag allen tat. Neben Genuss und guter Laune kam auch die Geschichte der Region zur Sprache. Neustadt liegt direkt unter der Burgruine Hohnstein, einst Sitz eines mächtigen Grafengeschlechts, das die Entwicklung des Ortes über Jahrhunderte prägte. Viele Seniorinnen und Senioren erinnerten sich an Sagen, Erzählungen und historische Anekdoten, die mit Neustadt und der Hohnsteiner Burg verbunden sind – ein schönes Beispiel dafür, wie lebendig Heimatgeschichte bleibt, wenn man gemeinsam unterwegs ist.

Ein besonderer Dank gilt der Neanderklinik Harzwald, die das Seniorenbegegnungszentrum seit vielen Jahren zuverlässig unterstützt und solche Ausflüge erst möglich macht. Ebenso bedankt sich das Team bei der Herrenwiese für die freundliche Bewirtung und die herzliche Aufnahme, die den Seniorinnen und Senioren spürbar gutgetan hat. Die Kaffeefahrten gehören zu den beliebten Angeboten des Ilfelder Begegnungszentrums – und der nächste Ausflug ist bereits in Planung. Denn eines zeigt sich immer wieder: Gemeinschaft, Genuss und ein freundliches Willkommen sind die besten Reisebegleiter. Die nächsten Aktivitäten sind bereits geplant, wer sich dafür interessiert, kann sich per Telefon (Ilfeld 350) oder über Facebook in der Neanderklinik melden.

Seniorenbegegnung Ilfeld der Neanderklinik Harzwald
Seniorenbegegnung Kaffee Ilfeld der Neanderklinik Harzwald

Frühlingskonzert Ronald Gässlein & Neander Kulturmomente 2026 – Neanderklinik Harzwald dankt Besucherinnen, Besuchern und Team

Ilfeld/Harztor, 20. März 2026. Mit einem stimmungsvollen Frühlingskonzert in der historischen Krypta hat die Neanderklinik Harzwald am heutigen Abend die diesjährigen musikalischen Neander Kulturmomente eröffnet. Die besondere Akustik des Raumes, die Nähe zwischen Künstler und Publikum sowie die einzigartige Atmosphäre machten den Auftakt zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

Die Neanderklinik Harzwald dankt allen Besucherinnen und Besuchern für ihr großes Interesse und ihre Wertschätzung. Ein ebenso herzlicher Dank gilt dem engagierten Team der Neanderklinik, das die Neander Kulturmomente mit viel Einsatz, Professionalität und Liebe zur Region möglich macht.

Fortsetzung der Neander Kulturmomente 2026 mit Ronald Gässlein

Auch in den kommenden Monaten dürfen sich Gäste aus Harztor, Ilfeld und dem gesamten Südharz auf weitere besondere Veranstaltungen freuen. Künstler Ronald Gässlein wird bspw. 2026 erneut mehrere Termine musikalisch und künstlerisch bereichern:

Neander Kulturmomente in der Krypta19. Juni 202623. Oktober 2026

Mittelalterliches Klosterfest 202604. Juli 2026

Mittelalterlicher Klosterweihnachtsmarkt 202604. Dezember 2026

Mit den Neander Kulturmomenten öffnet die Neanderklinik Harzwald ihre Türen weit für Kultur, Begegnung und regionale Verbundenheit. Die Veranstaltungsreihe versteht sich als Beitrag zur kulturellen Vielfalt im Südharz und als Dank an die Menschen, die hier leben, wirken und den Harz prägen.

Musikwünsche für die kommenden Veranstaltungen können gerne eingereicht werden.

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Ronald Gäßlein & Frederike Krypta Neanderklinik Harzwald 2026
Museum Krypta der Neanderklinik Harzwald

Frühlingsanfang in der Neanderklinik Harzwald – und die Osterfreude zieht ein!

Ostern kann kommen – und ist einfach (ei)malig. In 16 Tagen ist Ostersonntag, und bei uns in der Neanderklinik Harzwald hat die Vorfreude heute schon Farbe angenommen.

Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenpflegebereichs und unserer Fachkraft Cindy wurden die ersten Vorbereitungen für das Osterfest getroffen. Mit viel Geduld, Kreativität und noch mehr Lächeln entstanden kleine Kunstwerke: liebevoll bemalte Ostereier, jedes ein Unikat, jedes mit einer eigenen kleinen Geschichte.

Man sah den Stolz in den Gesichtern – und die Freude darüber, gemeinsam etwas Schönes zu schaffen. Zwischen Pinselstrichen und Farbtupfern wurde erzählt, gelacht, erinnert… und der Frühling fühlte sich plötzlich ganz nah an. Und ja – das eine oder andere Ei bekam sogar ein besonders freches Gesicht. Der Osterhase wird Augen machen.

Warum bemalen wir eigentlich Ostereier?

Das Bemalen von Eiern ist eine uralte Tradition. Schon seit Jahrhunderten gelten Eier als Symbol für neues Leben, Neubeginn und Hoffnung – perfekt passend zum Frühlingsanfang.

Im christlichen Kontext steht das Ei zudem für die Auferstehung Jesu und ist deshalb bis heute ein fester Bestandteil des Osterfestes. Und mal ehrlich: Ein buntes Ei in der Hand macht einfach gute Laune. (Manche Bewohner meinten schmunzelnd: „Wenn’s nach uns geht, könnte Ostern ruhig öfter im Jahr sein – allein wegen der Farben!“)

Ein Fest der Farben, der Gemeinschaft und der kleinen Momente

Für viele unserer Bewohner wecken die bunten Eier Erinnerungen an frühere Osterfeste: an das Färben mit den Kindern, an das Suchen im Garten, an den Duft von Frühling, Familie und vertrauten Ritualen.

Heute durften diese Erinnerungen wieder lebendig werden – gemeinsam, in Ruhe, mit viel Herz. Der Frühlingsanfang hätte schöner kaum sein können.

Osterfeuer & Ostara – Harzer Frühlingstraditionen, die auch in Ilfeld lebendig sind

Der Harz ist reich an alten Bräuchen, und zwei davon gehören fest zum Frühling: das Osterfeuer und der alte Ostara‑Brauch. Auch in Ilfeld wurden diese Traditionen früher gepflegt – und das Osterfeuer hat sich bis heute erhalten.

Älter ist der Brauch um Ostara, die germanische Frühlingsgöttin? Sie stand für Neubeginn, Licht und das Erwachen der Natur. Viele heutige Ostertraditionen – das Ei als Symbol des Lebens, der Hase als Zeichen der Fruchtbarkeit, das Feuer als Lichtbringer – gehen auch auf diese frühen Frühlingsfeste zurück. Gerade im Harzwald der Neanderklinik, wo Natur und Sagenwelt eng miteinander verwoben sind, hat Ostara bis heute einen besonderen Klang.

So verbinden sich im Ilfelder Tal, an der Bere, der Neanderklinik Harzwald und im Harz alte Rituale, christliche Traditionen und lebendige Dorfgemeinschaft – und machen das Osterfest zu etwas ganz Eigenem, Warmem und Heimatlichem.

Dort, wo der Südharz am schönsten ist: in Harztor.

Ostern 2026
Freude und ein Lächeln, gut gelungen!

Neander‑Kulturmomente in der Neanderklinik Harzwald Ein Abend, der Ilfelds Geschichte neu erlebbar machte

Die Neanderklinik Harzwald und das Museum Krypta im Nordwestflügel der Klinik waren am vergangenen Freitag Schauplatz eines außergewöhnlichen Kulturmoments. Im Rahmen der Neander‑Kulturmomente, die Bewohnerinnen und Bewohnern wie auch Gästen Ilfelds regelmäßig angeboten werden, präsentierte Tim Schäfer einen historischen Bild‑ und Quellenvortrag, der die Besucher tief in die frühen Jahrhunderte Ilfelds führte.

Der Abend machte eindrucksvoll sichtbar, wie weit die Wurzeln dieses Ortes zurückreichen. Schäfer zeigte anhand von Urkunden, Regesten und päpstlichen Schreiben, dass Ilfeld im Hochmittelalter ein geistliches und politisches Zentrum war. Die Hohnsteiner Grafen, deren Ilfelder Linie spätestens ab den 1150er Jahren das Tal neu prägte, standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Gründung des Prämonstratenserklosters Ilfeld, das unter dem direkten Schutz mehrerer Päpste stand.

Besonders berührend war die Darstellung des Ilfelder Hospitals, das bereits um 1230–1250 bestand. Eine Urkunde des Bischofs Konrad von Friedberg aus dem Jahr 1257 belegt einen 40‑Tage‑Ablass zugunsten der Armen im Hospital – ein früher Ausdruck jener Fürsorge, die sich bis heute in der Arbeit der Neanderklinik Harzwald fortsetzt. Diese Traditionslinie – Prämonstratenser, Hospital, Betreuung, Fürsorge – prägt Ilfeld seit Jahrhunderten und bildet den Kern der heutigen Identität des Ortes.

Die Besucherinnen und Besucher erlebten einen Abend, der Geschichte nicht nur erklärte, sondern spürbar machte. Die Krypta der Neanderklinik erwies sich dabei erneut als idealer Ort für die Neander‑Kulturmomente: ein Raum, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

Ausblick: Frühlingskonzert am 20. März

Die Reihe der Neander‑Kulturmomente wird bereits am 20. März fortgesetzt: Musiker Ronald Gässlein gestaltet in der Krypta der Neanderklinik Harzwald ein stimmungsvolles Frühlingskonzert, das Bewohner und Gäste gleichermaßen einlädt, den Beginn der warmen Jahreszeit musikalisch zu feiern.

NS-Zeit und Napola

Am Freitag, dem 24. April gibt es ein besonderes Highlight, die Geschichte des Hauses in der NS-Zeit als NAPOLA (NPEA) wird mit Dr. Helen Roche (Universität Durham), Diskussion und Präsentation eines Dokumentarfilmes sowie zu ausgewählten Ereignissen in Ilfeld der Jahre 1944/45 von Tim Schäfer dargeboten, diskutiert und angearbeitet.

Die Neanderklinik Harzwald freut sich darauf, gemeinsam mit der Ortschaft Ilfeld und der Gemeinde Harztor weiterhin kulturelle Akzente zu setzen – verwurzelt in einer Geschichte, die seit Jahrhunderten von Fürsorge, Gemeinschaft und gelebter Tradition getragen wird. Höhepunkte in jedem Jahr, auch 2026, sind das Mittelalterliche Klosterfest (am Samstag, dem 04. Juni 2026)  sowie der Mittelalterliche Klosterweihnachtsmarkt (am Freitag, dem 04. Dezember 2026) , die sich zu wahren Publikumsmagneten und als Familienevent etablieren konnten und Besucher aus nah und fern anziehen.

Neander Kulturmomente in der Neanderklinik
Ilfeld entdeckt seine Wurzeln neu – und Sie können live dabei sein.

Kleine Hunde dürfen in der Neanderklinik Harzwald mit einziehen- Teilhabe, die begleitet – und ein kleines Glück, das viele Herzen erreicht

Wenn ein Hund mit in die Neanderklinik Harzwald einzieht, entsteht ein Stück Alltag, das weit über die reine Tierhaltung hinausgeht. Für viele Bewohner bedeutet ein vertrauter Vierbeiner ein Gefühl von zuhause, Sicherheit und Kontinuität. Und genau dieses Band möchten wir bewahren und stärken.

Damit das Zusammenleben für Mensch und Tier gut gelingt, unterstützen wir als Einrichtung aktiv und verlässlich. Unsere Mitarbeitenden begleiten die Besitzerinnen und Besitzer bei allem, was zur guten Versorgung eines Hundes dazugehört: von Tierarztbesuchen über Pflege- und Friseurtermine bis hin zu Futter, Hygiene und der täglichen Versorgung. Wenn Wege zu weit oder zu beschwerlich sind, nutzen wir selbstverständlich unser Fahrzeug, und unser Team steht mit Erfahrung, Herz und praktischer Unterstützung bereit. Klare, transparente Regeln sorgen dafür, dass sich alle sicher und wohlfühlen – Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende und natürlich die Tiere selbst.

Und das Schöne ist: Ein Hund wirkt nicht nur auf seinen Besitzer. Viele unserer Bewohner erkundigen sich regelmäßig, wie es dem kleinen Hund geht, ob er heute schon seine Runde gedreht hat oder ob er vielleicht gleich vorbeischaut. Diese kleinen Gespräche, diese neugierigen Blicke und das gemeinsame Lächeln, wenn der Hund auftaucht, schaffen Momente echter Teilhabe. Sie verbinden Menschen miteinander, öffnen Türen zu Erinnerungen und bringen Wärme in den Alltag.

Ein Hund ist bei uns nicht nur ein Haustier. Er ist ein Begleiter, ein Stimmungsaufheller, ein Stück Lebensgeschichte – und oft ein kleiner Funke Lebensfreude, der weit über seinen eigenen Kreis hinausstrahlt.

In der Neanderklinik Harzwald nennen wir das: ein Zuhause, das Herz zeigt – für Menschen und für ihre treuen, kleinen Gefährten.

Kleine Hunde dürfen in der Neanderklinik Harzwald mit einziehen-  Teilhabe, die begleitet – und ein kleines Glück, das viele Herzen erreicht

Internationaler Frauentag in der Neanderklinik Harzwald -2026

Heute würdigen wir all die Frauen, die unsere Einrichtung, unsere Region und unser Miteinander mit Herz, Stärke und Menschlichkeit prägen. In der Neanderklinik Harzwald – besonders im Seniorenpflegebereich – arbeiten viele engagierte Frauen, die täglich dafür sorgen, dass sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner sicher, umsorgt und wertgeschätzt fühlen.

Ihr Einsatz, eure Wärme und eure Professionalität machen unser Haus zu einem Ort, an dem Qualität und Menschlichkeit Hand in Hand gehen. Dafür sagen wir von Herzen: Danke.

NKHW Frauentag
Martina Röder

28. Forum Berufsstart- Neanderklinik in Nordhausen

Die Neanderklinik Harzwald im Park in Ilfeld nimmt in diesem Jahr erneut am 28. Forum Berufsstart in der Nordhäuser Wiedigsburghalle teil und lädt alle Interessierten ein, die vielfältigen Chancen einer modernen Pflegeausbildung kennenzulernen...


Die Messe findet am Freitag, dem 6. März, von 12 bis 17 Uhr, sowie am Samstag, dem 7. März, von 10 bis 14 Uhr statt.

Pflege als Zukunftsberuf: Ausbildung mit Sinn, Perspektive und Entwicklung
Am Stand der Neanderklinik – direkt hinter dem Landratsamt bzw. der Kreissparkasse Nordhausen – erhalten Besucherinnen und Besucher insbesondere Einblicke in die Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann. Der Beruf verbindet fachliche Kompetenz, menschliche Nähe und langfristige Sicherheit. Die Neanderklinik zeigt, wie moderne Pflege in einem professionellen, wertschätzenden Umfeld aussieht und welche Karrierewege sich daraus ergeben – von Spezialisierungen über Fachweiterbildungen bis hin zu Leitungsfunktionen.

Die Auszubildenden profitieren von einer strukturierten Begleitung durch erfahrene Praxisanleiterinnen und -anleiter, einer offenen Teamkultur und einem Arbeitsumfeld, das persönliche Entwicklung aktiv unterstützt. Die Lage im Harzwald schafft zudem einen Arbeitsplatz, der Natur, Ruhe und professionelle Pflege verbindet.

Das Forum Berufsstart wird von der Kreissparkasse Nordhausen gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft sowie dem Schulamt Nordthüringen organisiert. Die Messe bietet einen umfassenden Überblick über berufliche und akademische Wege in der Region – und schafft einen idealen Rahmen, um die Neanderklinik als attraktiven Arbeitgeber kennenzulernen.

Einladung an junge Menschen, Eltern und Interessierte
Die Neanderklinik lädt alle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Berufsinteressierten herzlich ein, den Stand zu besuchen, Fragen zu stellen und sich ein authentisches Bild von der Pflegeausbildung zu machen. Persönliche Gespräche mit Auszubildenden und Fachkräften ermöglichen direkte Einblicke in den Arbeitsalltag und die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Teilnahme am Forum Berufsstart unterstreicht das Engagement der Neanderklinik, junge Menschen auf ihrem Weg in einen sinnstiftenden und zukunftssicheren Beruf zu begleiten.

28. Forum Berufsstart

Gedenken der Neanderklinik Harzwald an Rolf Höfert

Pressemitteilung 

Gedenken der Neanderklinik Harzwald an Rolf Höfert

Die Neanderklinik Harzwald trauert um Rolf Höfert, der nach schwerer Krankheit verstorben ist. Über viele Jahre hinweg haben wir eng mit ihm zusammengearbeitet – als ausgewiesenem Pflegeexperten, als verlässlichem Partner und als Mensch, der die Pflege mit Haltung, Klarheit und Überzeugung vertreten hat.

Rolf Höfert widmete sein gesamtes Berufsleben der Pflege. Nach seiner Krankenpflegeausbildung in Uelzen arbeitete er im Operationsdienst und absolvierte die Fachweiterbildung für Anästhesie und Intensivpflege in Goslar. Seinen Hochschulabschluss als Lehrer für Pflegeberufe und Pflegedienstleitung erwarb er in Göttingen, bevor er die Krankenpflegeschule Northeim leitete.

Schon früh engagierte er sich im Deutschen Roten Kreuz. Diese frühe Verantwortung prägte seine Haltung: hilfsbereit, klar, verlässlich und zutiefst menschenorientiert. In den 1970er- und 1980er‑Jahren war er ein Bildungspionier: Er leitete Weiterbildungen, war Mitbegründer einer Fachschule für Altenpflege, organisierte Pflegesymposien und setzte Impulse, die bis heute nachwirken – auch in unserer täglichen Arbeit am Pflegebett.

Am 1. Juli 1981 übernahm er die Geschäftsführung des Deutschen Pflegeverbandes (DPV) – ein Amt, das er 40 Jahre lang innehatte. Unter seiner Führung entwickelte sich der DPV zu einer prägenden Stimme der Pflegeprofession. Er stärkte berufspolitische Positionen, baute Weiterbildungen aus und vertrat die Interessen der Pflegekräfte konsequent und mit großer Klarheit.

Für sein jahrzehntelanges Engagement erhielt er 2008 das Bundesverdienstkreuz am Bande – für seine Verdienste um die Professionalisierung der Pflege, seine berufspolitische Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz in Gremien und Verbänden. Seine Expertise war bundesweit und international gefragt: in Krankenhausgesellschaften, Wohlfahrtsverbänden, Bildungsräten, Fachbeiräten, wissenschaftlichen Gremien und im Präsidium des Deutschen Pflegerats (DPR).

Er war publizistisch tätig, ein gefragter Redner und ein präziser Analytiker, dessen Einschätzungen in Fachwelt und Politik gleichermaßen geschätzt wurden. Für uns in der Neanderklinik war Rolf Höfert weit mehr als ein Verbandsvertreter. Er war ein Partner, ein Wegbegleiter, ein Freund unseres Hauses.

Er unterstützte unsere Arbeit, begleitete fachliche Entwicklungen, förderte Symposien und setzte Impulse für Qualitätsprozesse. Besonders prägend war sein Einsatz für Pflegesymposien und fachliche Austauschformate, die er über viele Jahre maßgeblich unterstützt hat. Dass das Thüringer Pflegesymposium des Deutschen Pflegeverbandes in der Neanderklinik Harzwald in diesem Jahr sein 20. Jubiläum feiert, ist auch seinem Wirken zu verdanken – seinem Glauben an Qualität, an Dialog und an die Kraft gemeinsamer Weiterentwicklung.

Seine Expertise kam auch der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe der Neanderklinik Harzwald zugute. Rolf Höfert unterstützte die Akademie in ihrer Ausrichtung, ihrer fachlichen Weiterentwicklung und in der Gestaltung hochwertiger Fort- und Weiterbildungsangebote. Sein Verständnis für Bildung als Fundament professioneller Pflege, seine Erfahrung aus Verband, Politik und Praxis sowie seine klare Haltung zur Qualitätsentwicklung prägten zahlreiche Formate der Akademie. Viele der heute etablierten Bildungsangebote tragen Impulse, die auf seine Beratung und fachliche Begleitung zurückgehen. Ein besonderes Zeichen dieser Verbundenheit ist die Ehrenurkunde, die er uns zum 25‑jährigen Bestehen der Neanderklinik überreichte. Sie würdigt unsere qualitätsorientierte Arbeit und zeigt, wie sehr ihm Pflege mit Herz, gelebte Qualität und echte Zusammenarbeit am Herzen lagen. Diese Urkunde hat für uns heute eine noch tiefere Bedeutung. Sie wird ihren Ehrenplatz behalten – als Erinnerung an einen Menschen, der uns gesehen, bestärkt und inspiriert hat.

Rolf Höfert war ein Mensch, der die Pflege nicht nur vertreten, sondern gelebt hat – mit Herz, Kompetenz und unerschütterlicher Überzeugung. Er war ein Brückenbauer zwischen Praxis, Politik und Verbänden. Er war eine Stimme, die gehört wurde. Und er war ein Visionär, der vorausdachte und gestaltete.

Wir trauern mit den Hinterbliebenen und fühlen uns in Gedanken eng mit seiner Familie verbunden. Sein Wirken bleibt – und für uns in der Neanderklinik Harzwald bleibt es Ansporn und Verpflichtung, die Pflege mit derselben Haltung weiterzuführen, die er vorgelebt hat.

Gedenken an Rolf Höfert
Gedenken an Rolf Höfert

Hochkarätiger Workshop auf dem Pflegekongress 2026 -Neanderklinik setzt Maßstäbe

Pressemeldung 09. Januar 2026 

Wenn am 30. Januar 2026 der renommierte Kongress Pflege – Deutschlands führende Leitveranstaltung für Entscheiderinnen und Entscheider im Gesundheits- und Pflegewesen – seine Türen öffnet, ist die Neanderklinik Harzwald mit einem inhaltlich herausragenden Beitrag vertreten...

Mit dem Workshop „Zwischenmenschliche Begegnung und emotionaler Belastung in der Pflege“ präsentiert die Klinik ein Thema, das den Kern professioneller Pflegearbeit trifft und zugleich neue Impulse für Führungskräfte und Teams setzt. Ab 17:00 Uhr erwartet die Teilnehmenden ein intensiver, praxisnaher und wissenschaftlich fundierter Workshop, geleitet von einem Expertenteam, das für außergewöhnliche Kompetenz steht.

Mit diesem Workshop zeigt die Neanderklinik Harzwald eindrucksvoll, dass moderne Pflege weit über Fachlichkeit hinausgeht. Sie braucht Haltung, Reflexion und emotionale Kompetenz – und genau hier setzt der Beitrag an. Im Workshop wird intensiv beleuchtet, wie Pflegekräfte emotionale Bedürftigkeit, Verletzlichkeit und die Wahrung von Würde im Pflegeprozess professionell begleiten können. Dabei geht es darum, die feinen Nuancen menschlicher Begegnung wahrzunehmen und gleichzeitig die eigene innere Stabilität zu bewahren. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich der Frage, wie Pflegekräfte im Berufsalltag authentisch bleiben können, ohne sich emotional zu überfordern.

Die Referentinnen und Referenten zeigen Wege auf, wie wertschätzende und würdevolle Beziehungen entstehen, die sowohl den betreuten Menschen als auch die Pflegenden selbst stärken. Darüber hinaus wird herausgearbeitet, wie essenziell eine geschulte Beobachtungsfähigkeit sowie bewusstes Zuhören und gezieltes Fragen für die professionelle Beziehungsgestaltung sind. Diese Kompetenzen bilden die Grundlage dafür, Situationen richtig einzuordnen, Bedürfnisse zu erkennen und tragfähige Kommunikationsprozesse zu gestalten. Abschließend widmet sich der Workshop der Frage, wie Teams eine wirksame Form der kollegialen Beratung etablieren können. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie gemeinsam Strukturen schaffen, die entlasten, Orientierung geben und die Zusammenarbeit nachhaltig verbessern.

„Wir sind unglaublich stolz, mit diesem Workshop auf dem Kongress Pflege 2026 vertreten zu sein. Die zahlreichen bereits zugesagten Teilnehmenden zeigen uns, wie groß der Bedarf an echter, menschlich fundierter Beziehungskompetenz in der Pflege ist. Dieses Thema liegt uns zutiefst am Herzen, weil es die Essenz pflegerischen Handelns berührt: die Begegnung von Mensch zu Mensch.“ — Geschäftsführerin der Neanderklinik Harzwald.

Über die Referenten
Dr. Heinz Dämmrich bringt über 40 Jahre Erfahrung als Coach, Trainer und Organisationsentwickler ein und zählt zu den profiliertesten Experten im deutschsprachigen Raum, wenn es um zwischenmenschliche Dynamiken und professionelle Kommunikation geht. Gemeinsam mit Dr. Kirsten Jensen-Dämmrich und Martina Röder verbindet er wissenschaftliche Tiefe mit praxisnaher Vermittlung – ein Markenzeichen, das diesen Workshop zu einem besonderen Highlight des Kongresses macht.
Ein Beitrag, der bleibt – und die Pflege nachhaltig stärkt.

Neanderklinik Event Badge Pflegekongress 2026

Martina Röder als Unternehmerin des Jahres 2025 ausgezeichnet

 

Pressemitteilung

Martina Röder als Unternehmerin des Jahres 2025 ausgezeichnet

Der Nordthüringer Unternehmerverband (NUV) hat Martina Röder zur Unternehmerin des Jahres 2025 gewählt. Die Entscheidung fiel einstimmig im Vorstand des Verbandes. Nach einem weihnachtlichen Warming-Up mit Glühwein und einer faszinierenden Aussicht vom höchsten Hexenbesen der Welt begrüßte Gunnar Reuter als Geschäftsführer der Erlebniswelt die zahlreich erschienenen Gäste – unter denen sich u.a. neben Landrat Jendricke, der Bürgermeister der Stadt Leinefelde Worbis Herr Zwingmann sowie der Direktor der Polizeiinspektion Nordhausen Herr Bollenbach befanden. Reuter gab einen kurzen historischen Überblick auf das Gelände und machte den Weg frei für Niels Neu (Vorstandsvorsitzender NUV) und Michael Tallai (Geschäftsführer FUNKE), die gemeinsam die Gäste begrüßten und zum Höhepunkt des Abends, der Ehrung des “Unternehmer/in des Jahres 2025” überleiteten.

Diese Ehre wurde nach einstimmigem Beschluss des NUV-Vorstandes Martina Röder, geschäftsführende Gesellschafterin der Neanderklinik Harzwald zuteil. In Ihrer Laudatio würdigte die Landtagsabgeordnete Carolin Gerbothe (CDU) den beeindruckenden beruflichen Werdegang von Martina Röder – von ihren beruflichen Anfängen im Kreiskrankenhaus Nordhausen in Ilfeld bis hin zur geschäftsführenden Gesellschafterin der Neanderklinik Harzwald GmbH. Hervorgehoben wurde ihr langjähriges Engagement für die Pflegebranche, ihre erfolgreiche Gewinnung internationaler Fachkräfte sowie ihr ausgeprägtes gesellschaftliches und regionales Engagement.

Hervorgehoben wurde auch das überaus große Engagement von Martina Röder in wichtigen Gremien, die sich der Pflege von Menschen verschrieben haben. Schon lange vor dem Krieg in der Ukraine habe Frau Röder darüber hinaus Pflegekräfte aus der Westukraine für eine Arbeit im Südharz überzeugen können. Martina Röder ist aktuell die Geschäftsführerin des DPV Deutschen Pflegeverbandes (Neuwied) und Vorstand des Deutsch-Ukrainischen Pflegeverbandes, der seinen Sitz in Ilfeld hat.

Von den unternehmerischen Vorhaben und Projekten der Geehrten profitiert auch die Südharz-Region, so die Landtagsabgeordnete in ihrer Laudatio. Die Palette der unterstützten Projekte reicht vom Harztorlauf, über die Freiwilligen Feuerwehren, zahlreichen Sportvereinen bis zum Posaunenchor der Kirche Harztor oder zahlreichen Veranstaltungen in Ilfeld. Darüber hinaus werden unter Leitung von Martina Röder Pflegefachtagungen und Symposien organisiert und durchgeführt.
Bei der Übergabe der Auszeichnung gab es von den rund 220 Gästen im großen Festzelt langanhaltenden Beifall.

Foto:

Niels Neu (Vorsitzender NUV), Unternehmerin des Jahres 2025 Martina Röder, Laudatorin Carolin Gerbothe (MdL) und Michael Tallai (Geschäftsführer FUNKE Medien Gruppe Thüringen) (Foto: Christoph Keil- NUV)

Martina Röder als Unternehmerin des Jahres 2025 ausgezeichnet
NUV ehrt Martina Röder

Klosterweihnachtsmarkt der Neanderklinik Ein mittelalterliches Weihnachtsmärchen in Ilfeld

 Am 5. Dezember ward der Park der Neanderklinik Ilfeld in ein Reich der Lichter und Klänge verwandelt. Von nah und fern strömte das Volk herbei – aus der Goldenen Aue, aus Nordhausen und gar aus dem fernen Hannover –, um zwischen Marktständen, Musik und Feuerschein die Magie des Mittelalters zu erleben...


Zur Eröffnung erklangen alte Weisen von Burgherr Kai Prengel, begleitet vom Weihnachtsmann, während Bürgermeister Imre Dittberner (Ilfeld) und Geschäftsführerin Martina Röder, die jüngst zur Unternehmerin des Jahres 2025 gekrönt ward, die Gäste willkommen hießen. Der Konzertchor Nordhausen ließ weihnachtliche Lieder erklingen, Kinder erfreuten sich an Märchenstunde, Bastelwerk und der blinkenden Harzbahn zum Christkind, und die Marktstände boten Handwerk, Geschenkideen und süße Genüsse. Ilfelder Vereine, wie Ilfeld Bulls united oder der Hohnsteiner Mittelalterverein, die Radballer waren dabei.
Der Posaunenchor unter Leitung von Fau Heimrich setzte ein weiteres Neander-Kulturhighlight: „Wie Engelstrompeten erhoben sich die Klänge des Posaunenchors über den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt und verzauberten die Besucher mit himmlischer Harmonie.“- meinte der gute Neandergeist.
Eine begeisternde Feuershow des Vereins lebendiges Mittelalter erhellte den Abend, die Besucher verweilten zwischen Strohballen und Feuerkörben, und die Ilfelder Feuerwehr sorgte für Sicherheit und Wärme. Die Feuershow sollte kein Ende finden, auch viele Besucher blieben länger. Das preiswerte, kulinarische Angebot der Menüküche der Neanderklinik war am Ende des Abends sozusagen ausverkauft. Eine kleine Harzbahn trug die Kinder wie auf silbernen Schienen zum Christkind; von der Neanderklinik als Geschenk finanziert, schenkte sie ihnen freie Fahrt – und mit leuchtenden Augen erfüllten die Kinder dieses himmlische Geschenk bis tief in den Abend hinein mit jubelnder Freude.


Das Team der Neanderklinik spricht allen Gästen ein herzliches Dankeschön aus und blickt voller Freude auf die kommenden Neander-Kulturevents 2026: wie das Mittelalterliche Klosterfest und den traditionellen Klosterweihnachtsmarkt.
„Gott zum Gruße, Ihr holden Gäste! Möge Euch das Licht der Kerzen erhellen, der Klang der Lieder erfreuen und die Gemeinschaft im Advent Euch Segen und Frohsinn bescheren. So kommet im Jahre des Herrn 2026 abermals, auf dass wir in festlicher Runde beisammen seien und die Magie vergangener Zeiten aufs Neue erleben.“
Im Lichterglanz, so hell und rein, wacht Neander, guter Geist, stets fein. Er ruft: „Kommet, Groß und Klein, im Jahr 2026 soll’s von Neuem sein!“

2 Engel und der Weihnachtsmann) (Foto: Tim Schäfer) 

Kai Prengel Burgherr Hohnstein eröffnete (Foto: Tim Schäfer)

klosterweihnachtsmarkt
Kai Burgherr Hohnstein

Ein Jubiläum mit Strahlkraft für Bildung und Gesellschaft: 500 Jahre Michael Neander Festakt

Unter dem Motto „Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss, sondern beginnt mit dem Verstehen“ feierte die Neander-Klinik im Rahmen des Tags des offenen Denkmals ein außergewöhnliches Jubiläum: den 500. Geburtstag von Michael Neander...

Er war ein Humanist, Mediziner, Pädagoge und Reformator, dessen Wirken das Schulwesen in Ilfeld und weit darüber hinaus nachhaltig geprägt hat.
Die Festveranstaltung, unter Schirmherrschaft von Landrat Matthias Jendricke, verband kulinarische Genüsse aus der Küche der Neanderklinik, liebevoll angeboten, Musik, Theater, Vorträge und persönliche Begegnungen zu einem lebendigen Gesamterlebnis, das Vergangenheit und Gegenwart eindrucksvoll miteinander verknüpfte. Moderiert wurde der Tag von Matthias Mitteldorf, der mit Charme und Sachverstand durch das Programm führte, ja für jeden der Akteure die Vornamen erforscht hatte, also die Vortragenden zum Schmunzeln der Gäste mit einer onomastischen Kontextualisierung ankündigte.

Martina Röder: Impulsgeberin mit Herz
Den offiziellen Auftakt um 13.00 Uhr gestaltete Martina Röder, Geschäftsführerin der Neander-Klinik Harzwald GmbH, mit einer bewegenden Begrüßung. Sie würdigte Michael Neanders pädagogisches Erbe und betonte dessen Aktualität: Bildung sei ein lebenslanger Prozess, der weit über Schule und Beruf hinausreiche – ein Gedanke, der auch im pflegerischen Alltag der Klinik spürbar sei.

Martina Röder dankte ihrem Team und allen Mitwirkenden für die engagierte Vorbereitung und eröffnete mit Stolz den Empfang, bei dem die Gäste eine liebevoll zusammengestellte Variation an Speisen und Getränken aus der hauseigenen Küche der Neanderklinik genießen konnten. Ein kulinarisches Highlight war die „500 in Grün“-Torte, die im offiziellen Teil der Veranstaltung feierlich angeschnitten wurde. Viele Besucher ließen sich ein leckeres Stück dieser besonderen Hommage des Konditorkünstlers aus der Neanderklinik an Ilfelds großen Magister schmecken.

Ein Fest der Bildung und Begegnung
Musikalisch eröffnete ein Ensemble mit Werken von Michael Praetorius in Bearbeitung für Bratsche und Cembalo den Festakt. Es folgten Grußworte von Landrat Matthias Jendricke, Dr. Thela Wernstedt (Klosterkammer Hannover), Superintendent Andreas Schwarze und Bürgermeister Stephan Klante, die allesamt Neanders humanistisches Vermächtnis würdigten. Aktuelles, wie der Schulneubau von Ilfeld oder das direkte Angebot der Präsidentin zur Kooperation mit der Klosterkammer, der Dank an das Team der Neanderklinik prägten die Grußworte genauso, wie excellent thematische Verknüpfungen zum Magister Neander. Auch die Bürgermeisterin von Nordhausen Frau Rieger sowie der Präsident der Hochschule Nordhausen, Prof. Wagner gaben sich interessiert die Ehre.

Ein Höhepunkt war das Theaterstück „Neander oder die Ehre Gottes – Platzt Neander am Neanderplatz?“ unter der Leitung von Christine und Gregor Heimrich, das mit Witz und Tiefgang die historische Figur Neander in die Gegenwart holte. Im anschließenden Vortrag beleuchtete Tim Schäfer das reformatorische Schulmodell von Ilfeld und Neanders Vision von Bildung als Persönlichkeitsbildung in 15 Minuten- fundiert, geistreich und historisch verankert. Denn, es gab auch eine Fülle historischer Fakten zum Wirken Neanders schon ab 1541 im Kontext des damaligen Marienklosters Ilfeld zu erfahren.

Ausstellung, Führungen und Musik im Park
Nach der Abschlussmusik wurde die Neanderausstellung eröffnet, die mit anschaulichen Materialien zur vertieften Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Jubilars einlud. Ab 15.30 Uhr öffnete sich die Veranstaltung für die breite Öffentlichkeit: Führungen durch die Krypta und ein Konzert des Obergebraer Zupforchesters im Park sorgten für eine besondere Atmosphäre. Bei Kaffee und Kuchen entstanden wertvolle Gespräche und neue Impulse.

Michael Neander (1525–1595), geboren als Michael Neumann, war ein Mann mit vielen Talenten: Gräzist, Schulbuchautor, Rektor und Wegbereiter der modernen Bildung und Ökonom der Macht. Als Lutheraner aus jüdischer Familie bleibt sein Leben auch ein spannendes Thema für die Forschung. Seine Vision von Bildung als Brücke zwischen Wissen und Menschlichkeit hallt bis heute in den Werten unserer Gesellschaft nach. Entstandene Werke, wie mit dem Freund und Schüler Rhodomann, die Ilfelda Hercynica, sollen in einem digitalen Archiv auf Deutsch der Neanderklinik für die Öffentlichkeit geboten werden. Rhodomann stammte aus prekären Verhältnissen aus Sachswerfen, Neander aus Ilfeld förderte ihn, sozusagen vorweggenommen für die beiden Ortschaften heute in der Gemeinde Harztor.

Der Ort selbst trägt eine tiefe historische Signatur: Bereits im 13. Jahrhundert sind hier eine Krankenstation, eine Armenbetreuung sowie eine Alterswohnung für die Grafen nachweisbar – frühe Zeugnisse gelebter Fürsorge und sozialer Verantwortung. Ein symbolisches Zeichen dieser Kontinuität ist die Ewige Lampe im Park der Neanderklinik, die als stilles Denkmal für die jahrhundertelange Verbindung von Heilkunst und Mitmenschlichkeit, zu Ehren der Heiligen Maria leuchtet – und heute mehr denn je Ausdruck eines ganzheitlichen Verständnisses von Pflege, Bildung und kulturellem Gedächtnis ist.

Die Neander-Klinik Harzwald GmbH hat mit dieser Veranstaltung in Ilfeld/Harztor nicht nur in herausragender Weise ein bedeutendes Jubiläum gewürdigt, sondern sich zugleich als interdisziplinärer Resonanzraum für humanistische Pflege und kulturelle Teilhabe eindrucksvoll ins Licht gesetzt.

 

Martina Röder, Landrat Matthias Jendricke, Dr. Thela Wernstedt (Foto: Kathrin Kind)

Szene aus dem Theaterstück „Neander oder die Ehre Gottes – Platzt Neander am Neanderplatz?“ (Foto: Kathrin Kind)

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19.Thüringer Pflegesymposium: Starkes Zeichen für gewaltfreie Pflege gesetzt

 Unter dem Leitthema „Gewalt in der Pflege – Erkennen, Begegnen, Verhindern“ fand am 09. September 2025 das 19. Thüringer Pflegesymposium in der festlich hergerichteten Aula der Neanderklinik Harzwald GmbH statt. Dazu hatte auch der Deutsche Pflegeverband e.V. (DPV) eingeladen.


Pflegekräfte, Auszubildende, Führungspersonal und politische Entscheidungsträger aus ganz Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen kamen zusammen, um gemeinsam über Prävention, Schutz und professionelle Pflegekultur zu diskutieren.
Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Katharina Schenk, eröffnete das Symposium mit einem eindringlichen Appell:
„Gewalt in der Pflege ist oft Ausdruck struktureller Überforderung und mangelnder Unterstützung. Es liegt in der Verantwortung aller Akteure, ein Klima zu schaffen, das Würde und Sicherheit für Pflegebedürftige und Pflegende gleichermaßen gewährleistet.“

Schenk stellte zentrale Punkte der pflegepolitischen Agenda Thüringens vor, darunter die Stärkung der Ausbildung, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Ausbau präventiver Strukturen sowie die Förderung digitaler Lösungen zur Entlastung des Personals. Auch auf Bundesebene sprach sie sich für eine engere Verzahnung von Pflegepolitik, Gesundheitsversorgung und sozialer Infrastruktur aus.

Ein besonders persönliches und bewegendes Statement kam von Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter des Landkreises Nordhausen. Er sprach offen über die Herausforderungen und Befindlichkeiten im Landkreis – von der demografischen Entwicklung über den Fachkräftemangel bis hin zur Belastung pflegender Angehöriger. Aus eigener Erfahrung in seiner Familie schilderte er eindrucksvoll, wie wichtig Unterstützung, Verständnis und professionelle Begleitung im Pflegealltag sind.
„Pflege ist nicht nur eine gesellschaftliche Aufgabe – sie ist zutiefst menschlich und betrifft uns alle, früher oder später.“
Die Vorträge wurden von Silvia Böhme, Bildungsexpertin und erfahrene Moderatorin, souverän begleitet. Sie führte kenntnisreich durch das Programm und sorgte für einen lebendigen Austausch zwischen Referierenden und Publikum.
Besonders eindrucksvoll waren die Beiträge von Melanie M. Klimmer und Hubert Klein, die das Thema Gewalt aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Klimmer zeigte anhand konkreter Fallbeispiele, wie strukturelle und sprachliche Gewalt im Pflegealltag entstehen kann – oft unbemerkt.
„Pflege braucht nicht nur Empathie, sondern auch klare Strukturen, die Gewalt verhindern, bevor sie entsteht“, betonte sie.

Rechtsanwalt Klein ergänzte die juristische Dimension und erläuterte die rechtlichen Grundlagen von Schutzpflichten und Haftung. „Pflegekräfte bewegen sich oft in einem Graubereich zwischen Fürsorge und juristischer Verantwortung. Es ist unsere Aufgabe, diesen Raum durch klare Regeln und Schulung zu sichern.“

Ein weiterer Höhepunkt war der praxisorientierte Vortrag von Frank Allisat, Coach für Kommunikation und Konfliktmanagement. Er demonstrierte gemeinsam mit Teilnehmenden konkrete Techniken zur Deeskalation – von Körpersprache über Gesprächsführung bis hin zu Selbstregulation. Die Übungen fanden besonders bei den jungen Pflegeauszubildenden aus der Region großen Anklang.
„Pflegekräfte brauchen nicht nur Fachwissen, sondern auch Werkzeuge, um sich selbst und andere in schwierigen Momenten zu schützen“, so Allisat.
Die Veranstaltung war nicht nur vor Ort ein Erfolg – auch online konnten Besucherinnen und Besucher die Vorträge live verfolgen. Viele Teilnehmende machten von diesem Angebot Gebrauch und trugen so zur breiten Resonanz des Symposiums bei.

Den feierlichen Rahmen gestaltete das Team der Neanderklinik Harzwald mit viel Liebe zum Detail: Weiße Rosen auf dem Tisch, eine festlich dekorierte Aula und eine herzliche Atmosphäre unterstrichen die Wertschätzung für das Thema und die Menschen, die sich ihm widmen. Begleitend präsentierten sich Aussteller, darunter der Deutsche Pflegeverband (DPV) und der Deutsch-Ukrainische Pflegeverband, mit Informationsständen und Materialien zur beruflichen Weiterbildung und internationalen Kooperation.

Den Auftakt und das Schlusswort übernahm Martina Röder, Geschäftsführerin des DPV. Sie würdigte das Engagement der Teilnehmenden und stellte die umfassenden Angebote des Verbands vor – insbesondere für die anwesenden Lehrklassen.
„Pflege braucht nicht nur Herz und Hand, sondern auch Wissen und Haltung. Der DPV steht Ihnen zur Seite – mit Schulungen, Fortbildungen und einer Begleitung, die über das Klassenzimmer hinausgeht.“
Ihre Worte wurden mit großem Beifall bedacht und unterstrichen die zentrale Botschaft des Tages: Pflege braucht Unterstützung, Professionalität und eine Kultur der Achtsamkeit – für alle Beteiligten.

 

Thüringens Ministerin Katharina Schenk nahm sich viel Zeit, trug detailliert vor und wollte Fotos mit Auszubildenden -Klassen, die weiter aktiv begleitet werden sollen. Im Bild: Martina Röder, Deutscher Pflegeverband DPV und Neanderklinik Harzwald sowie der I. Beigeordnete des Landrates vom LK Nordhausen, Stefan Nüßle. Katharina Schenk ist die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. (Foto: Tim Schäfer)

 

 

19. Pflegesymposium Thüringen 2025 Neanderklinik Ilfeld

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